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Führungsarbeit = Beziehungsarbeit

Wir haben fast  30 Jahre Führungs- und Beziehungsarbeit in mittelständigen Unternehmen und Konzernen erlebt. Führung ist heute, vor allem auch unter dem Fokus der ständig neuen Anforderungen des Marktes, eine immer mehr projekt- und teambezogene Aufgabe in der Rolle der Führungskraft – und hier schreiben wir bewusst nicht von Managern. Aus unserer Sicht ist Führung heute nicht mehr ein Thema von Hierarchie und Macht, sondern überwiegend ein Thema von Teamentwicklung bei Förderung der Individualität. Führung ist und bleibt allerdings tägliche Beziehungsarbeit. Bisher wurden Führungskräfte darauf geschult zu wissen wie sie kommunizieren müssen, wie sie planen und präsentieren müssen und dass sie Mitarbeitergespräche führen „müssen“ und dabei „Feedback geben“, „Loben“ und „konstruktive Kritik >>üben<<“  sollen. In den letzten Jahren wurde in Konzernen sehr viel Geld in den strukturellen Aufbau und/oder Umbau gesteckt. Organigramme und Hierarchieabbildungen wurden mit Unternehmensberatern bis zur Perfektion durchgestylt. Oft kamen dann aber Vorstände in das Grübeln, als sie bemerkten, dass 2 Jahre später diese Organigramme immer noch nicht gelebt wurden – trotz aller Kommunikation des Changeprozesses und dem glaubhaften „Mitnehmen“ aller Mitarbeiter. Wir haben entdeckt und erlebt, dass Führungskräfte in den meisten Fällen mit den Themen „Vertrauen“ und „Zugehörigkeit“ nichts im Sinne einer Teamentwicklung anfangen können oder ein völlig verbogenes Bild dieser Themen in diesem Zusammenhang haben.

Bei unserem Erfahrungsaustausch möchten wir mit Führungskräften, Managern und Personalentscheidern teilen, welche Bedeutung die Themen „Vertrauen“ und Zugehörigkeit“ im Kontext zur Teamentwicklung haben. Dieser Impuls soll dazu dienen, Führungskräften zu vermitteln ein Verständnis und Gespür  zu entwicklen, wie unsere Ü30-Mitarbeiter heute ticken, und gegebenenfalls mit dem frischeren Ansatz in der Führung auch Ü60-Mitarbeiter zu begeistern.

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